Daten wiederherstellen

gelöschte Daten wiederherstellen und sichern

Auch nach schlimmen Datenverlusten lassen sich Daten wiederherstellen. Allerdings ist es wichtig, dass man von Anfang an auf den richtigen Partner setzt.

Ein Datenverlust ist keine tolle Sache: während Privatpersonen über einen Verlust ihrer wichtigsten Dateien gerade noch einmal hinweg sehen können, so ist das in der Unternehmenswelt so gut wie unmöglich. Für zahlreiche Firmen und Unternehmen könnte ein Datenverlust sogar den Bankrott bedeuten. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass jährlich riesige Summen in neueste Hard- und Software zum Schutz der bestehenden Datenbestände investiert werden.

Doch trotz der hohen Investitionen gibt es keinen hundertprozentigen Schutz. Fast täglich kommt es in Unternehmen zu Datenverlusten. Dann muss meistens schnell gehandelt werden – schließlich werden die Daten im Tagesgeschäft benötigt. Die Lösung in solch einem Fall nennt sich Datenwiederherstellung. Inzwischen gibt es immer mehr Anbieter die Daten wiederherstellen und somit den Verlust begrenzen können.

Damit die Datenretter die Daten wiederherstellen können müssen diese das jeweiligen Laufwerk beziehungsweise den Datenträger analysieren. Um den Schaden während des Transports nicht zu verschlimmer, ist es bei vielen Datenrettungsanbietern üblich, dass diese den Datenträger vor Ort beim Kunden abholen. In den meisten Fällen wird der Datenträger noch nicht einmal ausgebaut, sondern es wird gleich der ganze Server oder die Workstation mitgenommen.

Anschließend wird im Labor beziehungsweise je nach Fall sogar in einem Reinraum eine Analyse des Datenträgers vorgenommen. Hierbei gilt es herauszufinden, wie es zum Datenverlust kam und die Datenretter die Daten wiederherstellen können. Ist die Analyse des Datenträgers abgeschlossen erhält der Kunde einen Schadensbericht und meist auch einen Kostenvorschlag. Anschließend wird mit der eigentlichen Datenwiederherstellung begonnen. Über welche Dauer sich diese erstreckt hängt vom Einzelfall ab. Einfache Fälle wie zum Beispiel Datenverluste die durch Computerviren oder Trojaner hervorgerufen wurden können sehr schnell – meist an einem einzigen Tag behoben werden. Anders sieht es bei Hardwaredefekten aus: je nach Fall kann sich die Datenrettung über einen Zeitraum von mehreren Wochen erstrecken.

Aufgrund des hohen Aufwands und der damit verbundenen Wartezeit wird Unternehmen nahe gelegt, ihre Systeme stets auf dem neuesten Stand zu halten. Denn meistens treten Datenverluste nicht bei großen Konzernen mit entsprechend gut ausgebildeten IT-Spezialisten auf, sondern in kleinen und mittelständischen Unternehmen, die über die Gefahren und Risiken nicht ausreichend informiert waren.


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