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Weitergabe von sensiblen Daten durch Kopiergeräte

Festplatten von Kopierern und Multifunktionsgeräten sollten gelöscht werden, bevor die Geräte verkauft oder an das Leasing-Unternehmen zurückgegeben werden. Das empfiehlt der Datensicherheitsspezialist Ibas aus Sicherheitsgründen allen Unternehmen. Eine Untersuchung des Anbieters von Lösungen zur Datenrettung, Datenlöschung und Computer-Forensik ergab, dass moderne Kopierer und Multifunktionsgeräte während des Kopiervorgangs ein Bild des zu kopierenden Dokuments auf der geräteeigenen Festplatte speichern. Werden die Geräte verkauft oder zurückgegeben, entsteht ein Sicherheitsrisiko: Sensible Unternehmensdaten verbleiben auf der Festplatte des Gerätes. Mit der Weitergabe des Gerätes werden die Unter-nehmensinformationen unkontrolliert an Außenstehende verteilt. Für Computer-Experten ist es dann ein Leichtes, auf diese gespeicherten Daten zuzugreifen.

Allein in Norwegen wurden 2001 mehr als 25.000 Multifunktionsgeräte geleast. Ein gewöhnlicher Leasing-Vertrag wird über drei bis fünf Jahre abgeschlossen. So wird 2004 eine Vielzahl norwegischer Unternehmen ein neues Kopiergerät erhalten. Das alte Gerät mit den unternehmenskritischen Daten geht an die Leasinggesellschaft zurück oder wird verkauft.

"Hersteller von Kopierern und Multifunktionsgeräten sollten ihre Kunden besser informieren. Wer wir sind und was wir tun, wird mehr und mehr in IT-Systemen gespeichert. Nur wenn die Unternehmen entsprechend informiert sind, haben sie die Chance, diesem Sicherheitsrisiko zu begegnen. Sie können entweder selbst die Festplatte löschen oder das Leasing-Unternehmen damit beauftragen", erklärt Karl Flammersfeld, Ibas Deutschland GmbH.

Ibas entdeckte das Problem im Rahmen einer forensischen Untersuchung für einen Kunden, in der es um Betrug durch Mitarbeiter ging. Ibas konnte wichtiges Beweismittel von eben einem solchen Kopiergerät sicherstellen.

Quelle: http://www.ibas.com




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